25 Jahre Stadtmuseum Münster an der Salzstraße

Erfolgreiche Ausstellungen bis 2008:

Die Eröffnung der Ausstellung „Unsere Jahre. Bilder aus Deutschland 1968–-1998. Photographien von Barbara Klemm“ im Jahr 2000 mit Barbara Klemm (3. v. links)

Die Eröffnung der Ausstellung „Unsere Jahre. Bilder aus Deutschland 1968–-1998. Photographien von Barbara Klemm“ im Jahr 2000 mit Barbara Klemm (3. v. links)

Erfolgreiche Ausstellungsprojekte setzte das Museum unter der neuen Leitung von Dr. Barbara Rommé fort: Im Jahr 2000 zeigte es in Kooperation mit der Friedrich-Hundt-Gesellschaft Fotografien eine umfangreiche Präsentation der gebürtigen Münsteranerin und F.A.Z.-Fotografin Barbara Klemm. Auch im Jahr 2007 präsentierte das Museum die Künstlerin mit den Ausstellungen „Skulptur Projekte Münster 1997: Fotografien von Barbara Klemm“.

Die Inszenierung der münsterischen Stadtmauer mit einer zeitgenössischen Kanone im Vordergrund aus dem 16. Jahrhundert in der Ausstellung "Königreich der Täufer" im Jahr 2000.

Die Inszenierung der münsterischen Stadtmauer mit einer zeitgenössischen Kanone im Vordergrund aus dem 16. Jahrhundert in
der Ausstellung „Königreich der Täufer“ im Jahr 2000.

Zum Jahrtausendwechsel widmete das Stadtmuseum nach der Präsentation von 1985 dem Geschehen rund um die Täufer eine zweite Ausstellung. Diese wurde unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse wiederum zu einem großen Erfolg. Zur Verdeutlichung der Belagerung der Stadt Münster durch die bischöflichen Truppen wurden zeitgenössische Waffen ausgestellt und eine Stadtmauer inszeniert. So konnte veranschaulicht werden, dass inner- und außerhalb der Stadt nicht nur andere Lebensbedingungen herrschten, sondern auch über die Geschehnisse während der Täuferherrschaft in Münster nur Mutmaßungen angestellt werden können.

Im Jahr 2004 feierte das Stadtmuseum seinen 25. Geburtstag und gewährte zu diesem Anlass u.a. mit der Ausstellung „Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht eine Ausstellung“ spannende Einblicke in die Arbeit der Ausstellungsmacher.

Die Liudger-Ausstellung 2005 im Stadtmuseum

Die Liudger-Ausstellung 2005 im Stadtmuseum

Die Präsentation zur Geschichte des Bischofs Liudger aus dem Jahr 2005 stieß als bis dahin größte Ausstellung des Stadtmuseums auf über 1000 qm und mit über 33.000 Besucherinnen und Besuchern gleichsam auf großes Interesse. Sie zeigte hochrangige internationale Leihgaben und neueste Forschungsergebnisse zu den Anfängen des Bischofssitzes „Mimigernaford“, der späteren Stadt Münster, die auf wissenschaftlichen Auswertungen archäologischer Grabungen auf dem Domburggelände beruhten. Die Präsentation wurde gemeinsam mit der LWL-Archäologie für Westfalen verwirklicht und gefördert vom Land NRW sowie dem Bistum Münster.

Mit einem Festakt in der Dominikanerkirche wurde 2008 die erfolgreiche Ausstellung „Herrin ihrer Kunst! – Die Bildhauerin Elisabet Ney in Europa und Amerika“ eröffnet. Anlässlich ihres 175. Geburtstags wurde der Bildhauerin in ihrer Heimatstadt Münster eine große Retrospektive gewidmet. Der Schirmherr der Ausstellung war der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, William R. Timken Jr. Zudem wurde die Ausstellung durch US-amerikanische Leihgaben ergänzt. Im Jahr davor erwarb der Förderverein des Stadtmuseums eine Knabenbüste von Elisabet Ney aus der Ausstellung, die seitdem dauerhaft in der Schausammlung präsentiert wird.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins Stadtmuseum Münster e.V. erschien 2003 ein neuer Katalog zu den Stadt- und Architekturmodellen, die vom Förderverein zu einem Großteil finanziert worden sind. Anfang 2005 veröffentlichte das Stadtmuseum dann einen neuen zweiten Katalog zu 1200 Jahre Stadtgeschichte, der die sich durch den wachsenden Bestand und die Umgestaltungen veränderte Schausammlung Kabinett für Kabinett vorstellt.

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