Circus

Circus in Münster

von Dr. Rita Kauder-Steiniger

Der europäische Circus – ja, die Unternehmen selbst und ihre Fans schreiben Circus mit „c“ –, wie wir ihn heute kennen als Mischung aus Tierdressuren, Artistennummern und Clownerien, hat vielfältige Wurzeln.

Das „fahrende Volk“ unterhielt sein Publikum auf Messen, Jahrmärkten und Festen schon seit dem Mittelalter mit waghalsigen artistischen Künsten und Geschicklichkeitsdarbietungen. Kunst-, Schulreiterei und Pferdedressur, gepflegt in Reitakademien, gab es schon lange vor der Entstehung des Circus. Reisende Kunstreitergesellschaften erstaunten mit ihren Kunststücken die Menschen, und Pferdeballette waren Teil höfischer Unterhaltung.

Anzeige im „Westfälischen Merkur“ vom 03.07.1842, Stadtarchiv Münster

Anzeige im „Westfälischen Merkur“ vom 03.07.1842, Stadtarchiv Münster

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25 Jahre Stadtmuseum Münster an der Salzstraße

Teil 4: Das Stadtmuseum Münster von 2009 bis 2015: Neue Wege der Geschichtsvermittlung und die Schausammlung weiter im Umbau

von Lena Wandkowsky M.A.

Erfolgreiche Ausstellungen bis 2015:

Welchen Sinn hätte das Sammeln und Bewahren von Kulturgut, wenn es nicht erschlossen und vermittelt würde? Deshalb bleibt ein Museum besonders durch seine Dauer- und Wechselausstellungen, aber auch durch innovative und sich stets weiterentwickelnde museumspädagogische Angebote lebendig.

 Spielzeugausstellungen

(Linkes Foto) Bundeskanzlerin Angela Merkel als Barbiepuppe in der Ausstellung „BUSY GIRL - Barbie macht Karriere“ im Jahr 2009; (rechtes Foto) die Ausstellung „Manege frei für PLAYMOBIL! Zirkus- und Spielgeschichte(n)“ im Jahr 2013 im Stadtmuseum

(Linkes Foto) Bundeskanzlerin Angela Merkel als Barbiepuppe in der Ausstellung „BUSY GIRL – Barbie macht Karriere“ im Jahr 2009; (rechtes Foto) die Ausstellung „Manege frei für PLAYMOBIL! Zirkus- und Spielgeschichte(n)“ im Jahr 2013 im Stadtmuseum

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25 Jahre Stadtmuseum Münster an der Salzstraße

Teil 3: Das Stadtmuseum Münster von 1999 bis 2008:
Die Schausammlung im Umbau

von Lena Wandkowsky M.A.

Nicht nur der Sammlungsbestand und die Schausammlung des Stadtmuseums Münster, sondern auch die Präsentation seiner Ausstellungsobjekte hat sich in den letzten 25 Jahren immer wieder verändert. Seit der Wiedereinrichtung der Kabinette zur Ausstellung „30-jähriger Krieg, Münster und der Westfälische Frieden“ im Jahr 1998 wurden fast alle 33 Schausammlungskabinette unter Berücksichtigung veränderter Rezeptionsgewohnheiten der Menschen, neu hinzugewonnener Objekte und neuer Techniken der Vermittlung überarbeitet:

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25 Jahre Stadtmuseum Münster an der Salzstraße

Teil 2: Das Stadtmuseum Münster von 1989 bis 1998: Der Umzug in die Salzstraße

von Lena Wandkowsky M.A.

Nach seinem Umzug an die Salzstraße im August 1989 wurde das Stadtmuseum Münster ein wichtiger Museumsstandort mit professionellen Bedingungen: Ein besonders beliebter Anziehungspunkt für große und kleine Museumsgäste ist noch heute der in der Schausammlung des Museums wiederaufgebaute Laden Henke mit seiner Einrichtung von 1911, der anlässlich der Neueröffnung im Haus an der Salzstraße präsentiert wird. Um einerseits Lücken im Bestand aufgrund der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg zu füllen und andererseits aktuellen Themen Rechnung tragen zu können, ist ein beständiger Sammlungszuwachs notwendig. So bleibt die Schausammlung lebendig, denn neben Ideen für neue Sonderausstellungen entstehen so auch ganz neue Themenbereiche.

Das wiederaufgebaute Café Müller um 1993 in Kabinett 31 des Stadtmuseums Münster

Das wiederaufgebaute Café Müller um 1993 in Kabinett 31 des Stadtmuseums Münster

 

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